3:8. Bericht vom hineſiſchen Oelſaamen.
gen, zur Düngung in Kohlgärten.
Sie richten mit dem Dele Speiſen zu, und brennen|
es auch in den, in dieſem Lande unzählichen Lampen 3 den "Rauch ſammien ſie über den Lampen in weiten Trichtern, und der giebt ihnen die Materie zu der befannten Tuſche«
Durch ſtarke Durcharbeitung, mit ungelöſchtem Kalke, mas
chen ſie auch aus dieſem Oele den Kütt, den ſie Chinam,
neunen, womit ſie alle Fugen ihrer Fahtzeuge bedecken,
- welcher, wenn er verhärtet iſt, auf lange Zeit die Seewür- mer abhält.
So viel Nuten, wo nicht mehr, kann man von die-
ſem Saamen auch bey uns erwarten 3 ſeine Wartung iſt we-
ver ſo mühſam, noch ſo langweilig, noch ſo zärtlich, als des
Tobaks ſeine, aber ſeine Vortheile ſind ohnfehlbar größer,
Dieſes ſollte unſere Landsleute aufmuntern, dieſem mißlichen Gewächſe einen kleinen Raum in ihren Gär-
ten zu gönnen»
Viehe verzehrt, ſie brauchen aber ſolche ebenfalls, zerſchla-
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Regiſter|


