Jahrgang 
1 (1767)
Seite
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8 Die Sonnenfinſterniß,

fungen damit hierdurch befannt, weil, ſo viel mir wiſſend iſt, noch nicht viel von dieſer Art ſind angeſtellet worden.

Der Anfang der Finſterniß ward nicht beobachtet, er Ut auch bey Sonnenfinſterniſſen nicht wohl ohne eine Unges« wißheit von viel Secunden anzugeben.- Sobald die Fin« ſterniß angegangen war, verſuchte ich den kleinſten Abſtand zwiſchen den Nändern der Sonne und des Mondes zu meſs ſen, woraus ſich die Größe der jedesmaligen Verfinſterung ſchließen läßt; wie aber die Durchmeſſer des Mondes und der Sonne an Größe nicht eben ſehr unterſchieden ſind, ſo ließe ſich auch die Berührung der Ränder nicht ſo genau beobachten, als nöthig iſt, weil das Teleſkop kein ſo großes Feld faßt, daß ich den geringſten Abſtand"dieſer"Ränder 0 zuverläßig wahrnehmen können. Außerdem iſt die erührung der Ränder auf den Bildern, ſo zu reden etwas ausgebreitet, ſo, daß man ſich bey den Puncten irren kann, welche in der Linie ſind, die durch der Sonne und des Mon- des Mittelpuncte geht. Dieſerwegen mußte ich mich dars auf einſchränken, den Abſtand zwiſchen den Hörnern. der Sonne zu meſſen, woraus die Phaſis und Größe der Vers finſterung der Sonne ebenfalls zu beſtimmen iſt.

Die Beobachtungen ſind hier nun dergeſtalt verzeichnet, daß die erſte Columne die Augenblicke nach der wahren Zeit enthält, die zweyte den Abſtand der Hörner der Sonne von einander nac< dem Mikrometer in Zolle und Decimaltheile

- angiebt 4 die-dritte eben den Abſtand in Minuten und Se eunden anzeigt.

8 Uhr, 17', 13% v: M.x, 730= 16, 29", 9 22, 345->. 15% 126= 20,16, 5 *F 27%>=-2, 294= 21, 52,7 20 3%"> 2/ 332= 22/ 14,4 27: 324"> 2,/400 z= 22, 53,4 28, 28 x=== 2, 454= 29' 24, 3 29, 382>> 2, 490= 23! 38, 3 39, 20%=== 2,'536= 24' 11/1 33, 412== 2, 676== 25' 31, 3

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