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| X. ( tyndehy| n. Beobachtung IJ|
|| der Mondfinſterniß zu Torne, ; den 18 May 1761. Von
Anders Hellant,
< habe ſeit 1736 die meiſten Himmelsbegebenheiten
beobachtet, die zu Torne zu ſehen waren, und darun«
ter befinden ſich viel Mondfinſterniſſe; aber die, wels
<he den 18 May 1761 einfiel, war eine von den ſonderbara
' ſten, die ich ſowohl zu Torne, als ſonſt auf meinen Rei«
' ſen geſehen habe. Da ſie zugleich zu Stockholm iſt bes
| obachtet worden, und da man ſie auch zu Cajaneborg und
| Carlscrona geſehen hat; ſo wird die Kön, Akademie der
| Wiſſenſch. vielleicht demjenigen, was man zu Torne angea | )
merfet hat, eine Stelle in ihren Abhandlungen gönnen.
| Um 9 Uhr, 38 Min. 15 Sec. des Abends, war der ;| Mond ganz über dem Horizonte, und da ſchon wie ruſig |' oder dunkler an der oſtlichen Seite, als ſein übriger Kör» 19977 per: da aber die Sonne damals erſt untergegangen war, EE: ſo hatte man zu Torne noch ſo lichten Tag, daß der gleich TL: darauf einfallende Anfang der Finſterniß ſelbſt ſich niche )» genau, weder mit Fernröhren, noch mit den bloßen Augen j 4 wahrnehmen ließe. | aol Der Mond ſtrich lang am Horizonte hin, und war Em immer noch niedrig; daher ließen ſich auch die Eintritte 8 der Mondflecken in den Schatten nicht mit gehöriger Ge«- | hi wißbheit


