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der ſioFholmiſchen Sternwarte, 2599
Scheitelpuncte genommen werden, eine Verbeſſerung we- gen der Strahlenbrechung haben, und dieſe mit zulängli- <her Gewißheit zu machen iſt ſehr ſchwer. Denn obgleich die Sternkundigen ihren Fleiß angewandt haben, durch Theorie und Erfahrung die Größe des Refractionswinkels zu beſtimmen, der jeder gegebenen Höhe zugehöret, ſo bleibt doch) immer noch eine Ungewißheit von einigen Se- cunden zurüf, zumal bey den geringern Höhen z und was am ſchlimmſten iſt, ſo iſt die Refraction bey einer und der- ſelben Höhe anders und anders, nachdem die Luft anders beſchaffen iſt, größer in der Kälte, als in der Wärme, und ſtärker wenn das Barometer hoch ſteht, als wenn es niedrig iſt. Die Veränderungen ereignen ſich oft ſchnell, und die Ungleichheit kann bis auf den zwölften Theil des Brechungswinkels betragen, welches Zwölftheil 9 Secun- den bey den Sternen ausmacht, die 30 Grad über dem Ho» rizonte ſtehen, bey den niedrigern aber noch größere Ber- änderungen verurſachet. Herr de lg Caille hat zwar in ſeinen Sonnentafeln auch eine gegeben, nach welcher man die Ungleichheiten der Brechung berichtigen und gleich ma- <hen fann, aber ſie iſt nach den Veränderungen der Luft in Frankreich eingerichtet, und es iſt noc< nicht vollfom- men ausgemacht, ob die Strahlenbrechung in allen Erd»- ſtrichen. einerley iſt.
Dieſe Schwierigkeit hat den Sternfündigern viel zu thun gemacht, deswegen haben einige Methoden zu Erfin- dung der-Polhöhe vorgeſchlagen, bey denen nichts auf die Refſraction anfäme 3 aber ſie ſeßen zum voraus, daß die Brechung in einer Höhe immer einerley iſt, da es ſich aber damit nicht ſo verhält, ſo kann man darauf auch kein völli- ges Vertrauen ſeßen.
Was iſt es alſo für ein Wunder, daß die Beſtimmung der Polhöhe, ſo genau als für eine Sternwarte erfodert wird, eine ſchwere Aufgabe iſt? Die Pariſer Sternwarte hat faſt 100 Jahre geſtanden, und große Sternfundige gehabt, aber noch 1744 war etwas an der daſigen Polhöhe
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