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Abhandlungen ... auf das Jahr 1759
Seite
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258 Die Polhöhe

Ungewißheit, iſt die Abweichung der Sonne unterworfen, Sekßet man hiezu die Unbeſtändigkeit der Strahlenbrechung, daß die Polhehe mit völliger 20 Secunden geben kön-

von welcher ich gleich ißo reden werde, ſo ſieht man, Beobachtungen an der Sonne, Gewißheit nicht näher als 15 oder nen; ein Fehler, der in der Geographie wenig bedeutet, aber in der Aſtronomie nur allzu viel ſagen will,

Daher iſt rathſamer, zu dieſer Abſicht Sterne zu wäh- len, weil man ihre Höhe leichter auf den Punct treffen Fann, und ſie feinen merflichen Durchmeſſer haben. Ih re Abweichung iſt bieher merklich ungewiß geweſen, theils wegen der Fehler, der Sternverzeichniſſe, theils aud) wegen einiger fleinen Abweichungen und unbeſtimmten Verände- rungen, die man bey ihrer Declination gefunden hat. Aber nachdem die Sternkundiger nun dieſe Abweichungen zur Richtigkeit gebracht haben, daß ſolMe mit der größten Schärfe können berechnet werden; und die Verzeichniſſe der Fixſterne gleichfalls zu großer Vollkommenheit ſind gebracht worden, ſo iſt man von ihrer Declination, beſonders bey den größern, viel gewiſſer, als von der Declination der Son- ne, Man fann auch die Polhöhe vermittelſt der nahe beym Pole befindlichen Sterne beſtimmen, ohne einmal ihre Ab- weichung zu wiſſen, wenn man nur in einer Nacht ihre- be bey ihrem obern und untern Durchgange durch die Mit« tagsfläche beobachtet, da man es als ausgemacht annehmen Fann, daß ſich die Abweichung in einigen Stunden nicht merftich ändert; das Mittel zwiſchen den benden Höhen muß alsdenn die rechte Polhöhe ſeyn. Dieſes Verſahren wäre ohne Widerſpruch das ſicherſte, wenn nicht die Strahe- lenbrechung dabey hinderlich fiele.

Aber es iſt bekannt, daß die Strahlen bey ihrem Durchgange durch unſere Luft gebrochen werden, dergeſtalt, daß Sonne und Sterne höher ſcheinen, als ſie wirklich ſind. Dieſe Brechung iſt am großten beym Horizonte, nimmt aber nach und nach ab, bis ſie im Scheitel völlig verſchwindet. Daher müſſen alle Höhen, die außer dem

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