Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1759
Seite
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und deren Gebrauche. 17

Ermangelung, anderer Potaſche, die ihneit, zu theuer iſt, cendre gravellde N. 5. zu allen Arbeiten beym Färben ge- brauchen, wo ein Laugenſalz erfordert wird. Dieſerwegen ſind alle andere franzöſiſche Farben ſchön, beſonders auf

Seide ,' aber Hje blaue. iſt nicht die beſte, beſonders zum

Vortheile beym Gebrauche, ausgenommen das Waidblau auf Tuche. Es iſt gleichwohl möglich, mit cendre gra-

'vellde durch gehörige Hülfe von Kalke alle Arten Waaren

G gut blau zu färben, als das niederländiſche blau iſt, doch mit mehr Mühe und größern Koſten 3 aber die Sa- <e iſt in den franzöſiſchen Färbereyen nicht bekannt,

6.18. Zu der großen Waidküpe, die eigentlich Tuch Glau zu färben angeſtellet wird, braucht man abwechſelnd ſowohl N. 4 als 5. 7- 8. nur von einer, die andere von den andern Arten, weil der Waid die Kalkerde leichter in ſich nimmt, und ſie mit dem Jndig vereiniget, daß derſelbe ſich auf die Waare anſeßet. Dieſerwegen kommt auch in die- ſe Waidküpe mehr Kalk als in irgend einige andere, und ſtatt deſſen iſt weniger Potaſche nöthig, ohne Unterſchied, was für eine Art man brauchet. Wenn man aber an eine fehlerhafte Potaſche von N. 8. die da beſchrieben iſt, ge- räth, ſo ſtören diefimnſen Sachen die Auflöſung des Kalks, und da kann eine Küpe leiMt verberbt werden, welches ein großer Schaden iſt, Solche Fehler ſind nicht merklich bey N. 4. vorgefallen. Alſo ſcheint es, daß die Färber bey dieſen Umſtänden ſehr zu entſchuldigen ſind.

6. 39. Zur falten Küpe braucht man kaliſche Lauge von allen Arten gbgewechſelt.

G. 20. Zum ächten Pinſelblau auf Cattune, braucht znan meiſtens die Lauge von N. 8. die auch Perlenpotaſche Heißt, mit Kalk,

6. 21. Zu andern Farben, als Gold zu erhöhen, Car» Moiſin und Purpur auf roch und violet zu bringen, y: m, dD. g. dienet das erſte Kali, das man bey der Hand Hatz zuweilen auch Kalk,;

Schw. Abh. XX1. ZB. B 6. 22,

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