Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1759
Seite
11
Einzelbild herunterladen

'"Peuſcy

8 haf pn 1 1, Wenn fel, wächſen, dim) anche Seht y alz, ſondern y dem ſchweft

eegewächſen| n Zaugenſahy aber ſehr uml e Zandes 1

mit Waſſet| ur Irene 61 u wenden,( 6, beſonders,

Urrfey und| Salzes bedyt n an die fil eiße in Aezy! ind da zum 0 wie er in ſd beſchreibung 0 erhalten,| Veipoli, de) bſt ſo genann! augenſal mit! auchte ſid| dllig ungefir! p als von AIN er fremden M

fattigee Giur ſales befor)

M [90.10 ſais 1

und deren Gebrauche. ar

Sceidewaſſer machet ſelbſt der rohe Tinkal aus Oſtindien mit einem Sale anodyno Würfelſalpeter.

So viel verſchiedene Arten von Laugenſalzen oder kalie ſchen Salzen ſind bekannt, die man zu verſchiedenen Vers richtungen braucht, und in großer Menge verkauft und Fauft; außer denen, welche nur in Apotheken bereitet, und allein in der Arztneykunſt und zu andern Verſuchen im Kleinen, aber nict von Handwerken und im Großen ges braucht werden. Außer dem dreßdner Salze oder dem weißen Fluſſe, iſt die Bereitung des übrigen feuerbeſtän- digen Laugenſalzes in den Apotheken einerley, aber vor Als ters iſt gebräuchlich geweſen, es aus verſchiedenen Gewäche ſen zu bereiten. Das recht zubereitete unterſcheidet ſich von der weißen Potaſche vornehmlich darinnen, daß die leste Arbeit im Auflöſen, im Waſſer- durc<hſeigen und verſieden beſteht, daß es ſo gut als möglich, von der dabey befindli <hen Erde gereiniget iſt, von welcher in der ausgelaugten und durchgeſeigten Potaſche näch dem Calciniren noch im- mer was zurüc bleibet,

Gebrauch der Potaſche.

CG. 1. Bey Seifenſiedereyen kauft man die Aſche, N. x. aus welcher Lauge gemacht wird, mit dieſer ſiedet man die Seife auf die bekannte Art, dieſe Lauge wird ſehr cauſtiſch, wie bey N. 6. angemerket worden, und eine cauſtiſche Lau- ge löſet mehr Fettigkeit auf, als eine andere kaliſche Lauge. Je cauſtiſcher die Lauge iſt, deſtoweniger hat man davon zur Seife nothig, und deſto beſſer wird die Seife; denn. die Schärfe wird von der Fettigkeit verzehrt, deswegen ſest man auch bey Verfertigung der Lauge Salz hinzu.

G. 2« Vom Farrenfraute bekömmt man Lauge zur Seife folgendergeſtalt:. Man tro>net anfangs das Farren- Fraut wohl,(ſonſt brennt es nur zu einer ſchwarzen Kohle aber nicht zu Aſche,) nachgehends zündet man es in einem Orte an, wo kein Luftzug iſt, als: in einem Backofen, wo das obere Zugloch verſchloſſen iſt, ſo, daß nur die Mün-

dung