Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1759
Seite
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ven, ſo würde wohl das leichteſte Mittel ſeyn, ſich der Reihs lichfeit bey der Zubereitung zu befleißigen,

9 Der kaliſche. Theil des Salzes thut auch bey verſchie- venen Verrichtungen, da man Salpeter braucht, einerley Dienſte mit der Potaſche, wenn die Säure, welche des Sal- peters koſtbarſter Theil iſt, entweder mit feuerfangenden Materien, oder mit Steinen, oder Erde, fortgetrieben wird,|

Alle dieſe bisher beſchriebene Arten von Potaſche ſind aus dem Gewächsreiche, und laſten ſich am leichteſten daran erkennen, daß ſie einen gewöhnlichen länglichten ſechsefigten prismatiſchen Salpeter ausmachen, wenn Salpeterſäure oder Scheidewaſſer, mit irgend einem der Laugenſalze die- ſer Arten von Potaſche geſättiget wird. Die folgenden Lau- genſalze ſind aus dem Mineralreiche, und machen alle mit der Salpeterſäure oder dem Scheidewaſſer einen cubiſchen, oder würfelförmigen Salpeter, zerfließen auch nicht in ver Zuſt, wie die vorhergehenden,

10, Sode, 1a Soude, kömmt meiſtens von Alicante, und wird aus Gewächſen gebrannt, die am Meere wachſen. Das Kali geniculatum, ſalicornia u. d. g. m, ſind dazu dienlich, wenn ſie nur in ſtark geſalzenenz Waſſer wachſen. Denn dieſes Laugenſalz hat ſeinen Urſprung nicht aus den Gewächſen, ſondern aus dem Meerwaſſer ſelbſt, deſſen Salz in die Gewächſe, die es in ſich nehmen, ſo häufig geht, daß es nach dem Verbrennen ein häufiges Laugenſalz zurüe läßt, indem die Säure des Kochſalzes, durch das Wachschum der Pflanzen dergeſtalt mit der Fettigkeit vereinigt iſt, daß ſie beym Verbrennen mit einander fortgehen. Man wiedet- Holt das Brennen verſchiedenemal, dergeſtalt, daß man ſchon gebrannte Aſche von neuem mitnoch unverbrannten Gewäch- ſen brennet, bis das Salz daraus in große Stücken, wie ich bey der Potaſche VN. 3. erwähnt habe, zuſammen ſchmelzt. Die Sode iſt nicht ohne Vitriolſaäure, weil ſie ſchr hepa- tiſch iſt, wie ſich an den Metallen, beſonders Silber und Kupfer, zeiget, Aus mancher Sode bekömmt man etwas

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