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Beſchreibung, wie der Way gepflanzet wird,| Von
Eri< Guſtav Lidbeck, D CG... Z er Way, franzöſiſch, Gaude, lateiniſch, Luteola,
welcher zur gelben und Citronfarbe auf Seide und Wolle gebraucht wird*, wird jährlich auf tauſend Tha ler Werth aus Frankreich geholet, wo man ihn am meiſten pflanzet, obgleich dieſe Plantage auch bey Kent in England und an einigen Orten in Holland gebräuchlich iſt. Weil auch auf Befehl der hochlöblichen Reichsſtände, Pflanzun« gen deiſelben bey Lund, und in andern ſchoniſchen Städten angelegt ſind, welche jährlich viel Lispfund geben, ſo habe
ich, nac Anleitung meiner vieljährigen Verſuche, hier die
rechte Art, denſelben zu pflanzen, mittheilen wollen, 9. 2. Dieſes Gewächſe kömmt in allen Arten von Erdreiche fort, nur daß es nicht feucht und allzu fett iſt.
Doch ſcheint Erdreich, das mit Sande vermengt iſt, den Vorzug deswegen zu haben wächſt, und dergleichen Wau überall als der veſte berühme iſt. J< habe ihn in dem ſtärkſten Sande der holländis ſchen Dünen geſehen, wo er wohl fortgekommen iſt,
- weil der Wau darinnen feiner
u 2 6. ZI»
" Die Wauküpe wird in Zellots Art. de 1a"Teinture I Tis
VI Cap. nach meiner Ueberſegyung von Zellots JSarbeFunſfg 75 G. beſchrieben, Z,


