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Abhandlungen ... auf das Jahr 1755
Seite
302
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302 Abwiegung des Waſſerabfluſſes

mit Graben von der Wikenſee hinunter in den Tidſluß bey Moholm, nachgehends nach Waholm, und endlich dem Tidfluſſe naß in die Wennerfee bey Marienſtadt gehen wollte. Das Land zwiſchen der See Wiken und dem Tid« fluſſe bey Mohalm, war nach einem gewiſſen Striche nur 5 Ellen über der Waſſerobene der Wikenſee, ſo, daß die- ſelbe, die ißo das Waſſer nach der Wetterſee ſchickt, leicht vurch Graben kann zum Theil in die Wennerſee gezogen werden.

Die Einrichtung der Schifffahrt zwiſchen der Wenner» und Wetterſee iſt alſo möglich, und vergleichungsweiſe nicht ſchwer.

Nach verrichteter Unterſuchung zwiſchen der Wennerſee und Wetterſee, fieng man an, die Motalaelbe hinaus ab- zumeſſen und abzuwägen. Man müßte dieſem Fluſſe mei- ſtens folgen, wenn eine Schifffahrt. zwiſchen der Wetterſee und Bräwiken ſollte angelegt werven. Es zeiget ſich zwar einige Schwierigkeit zwiſchen der Noreby und Ropxenſee, wenn man aber annimmt, daß die Koſten bey der Motala- brücfe eine Verdämmung zu machen, um das Waſſer bey nöthigen Reinigungen des Fluſſes abzuhalten, nicht allzu groß ſeyn würden, ſo wird der Aufwand gar ſehr vermin- dert. Die Beſchaffenheiten des Fluſſes zwiſchen der Roren- ſee und der Stadt Norköping, wie auch des Bergrücens bey der Stadt vorbey, wodurd) man den Graben führen müßte, ſind ſo, daß die Koſten zu Anlegung der Schiff- fahrt zu Norköping bey weicem nicht den Koſten gleich kom- men würden, die es erforderte, ſie nach Söderköping zu ziehen.

Bey den Abwägungen brauchte man ein Werkzeug mit Fernrohre und Wajjerblaſe, daß der ſel. Herr Director Ekjerom verfertiget hatte. Man ſiellie ſolches mit aller möglichen Vorſichtigkeit auf. Wenn man dem Laufe des

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