Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1755
Seite
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in verſchiedenen Seen, ZOI

im Fluſſe, welcher außerdem ſtilles Waſſer und gehörige Tiefe hat.

Zwiſchen der Wenner- und Sfagerſee, wie man noth- wendig gehen muß, wenn eine Schifffahrt nach der« larſee geführet wird, iſt ein ſtarker brauſender Strem, etwas über 42 Ellen hoh. Die Schwierigkeit, die Schiff fahrt zwiſchen der Skager- und Wennerſee anzulegen, wird dadurch ſehr vergrößert, daß die Wenner nothwen- dig müßte gereiniget werden, da ihr Waſſer ſo untief iſt.

Die Schifffahrt zwiſchen der Wenner und Wetter, auch nachgehends bis zur Oſtſee anzulegen, hat man lan- ge bedacht, ohne daß ſolches wäre bewerkſtelliget worden, Ueber den Weg, den man dazu nehmen müßte, ſind vies- lerley Meynungen geweſen, zumal, da die meiſten dieſe Gegend nur mit bloßen Augen betrachtet haben. Doch hat man allezeit dafür gehalten, es ſey nothwendig, ſich zu dieſer Abſicht der Wifenſee zu bedienen. GSolhergeſtalt war daran gelegen, die Unterſuchungen auf die Weiſe fortk- zuſeßen, daß man die Möglichkeit der verſchiedenen ausge- dachten Wege, und eines Vorzug vor dem andern, an den Tag brächte. Zuerſt nahm man den Weg vor, der von der Sfagerſee vurch das Myrhultamooß in die See Wiken hinunter iſt vorgeſchlagen worden, da man auch Gelegen- beit hatte, die Höhen der Seen Welen, Sänningen, Un- den, Aflängen, zu bekommen, nebſt andern kleinen Seen, die in Fägremo gelegen ſind, und dieſe waren ſo beſchaf- fen, daß es an Waſſer nicht mangeln konnte, die Schiff- fahrt nach dieſem Wege zwiſchen der Skagerſee und Wiken einzurichten. Von der Wikenſee mit Graben in Jmſen zu gehen, und alsdenn ſolches weiter fort, entweder nach dem Lreſtafluſſe, oder auch hinunter in die Wennerſee bey dem herrſchaftlichen Gute Säby zu führen, iſt moglich, aber wegen der Weite und der Höhe des Erdreiches, wo- durch man graben müßte, gewiß koſtbarer, als wenn mau

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