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Uebereinſtimmung mitden Flußfiebern, 285
gens wegen zunehmender;Ausdünſtung(9. 6.) meiſtens ſelbſt- hilfe 3; aber bey feuchter und naſſer Witterung, oder im Herbſte iſt das Fieber allezeit ſchwerer zu heben und anhals tender*, und erfodert da allezeit Fieberrinde, wenn es glück« lich ſoll gehoben werden, Die Fieberrinde wird alsdenn bey Fiebern auf die Art wirken, daß ſie die kleinſten Adern und Gefäße ſtärket, wodur< die Ausdünſtung gleicher wird, und die kleinen Saugröhren im Umfange des Körpers in Stand geſeßet werden, einer Urſache das Gegengewichte zu halten, die ſonſt eingeſogen würde, und einen neuen Anfall verur» ſachte. Alſo wird es vergebens ſeyn, einen critiſchen Durche lauf nach der Fieberrinde zu erwarten**, weil die Criſis, wenn das Fieber aufhöret, kaum empfindlich ſeyn wird, und nur darinnen beſteht, daß den folgenden Anfällen vorgebauer wird.;
* Boerb. Aphor.€. 747- **5 Man vergleiche van Swieten Comm. in Boerh. aphor. T, 2. P- 565.


