26,2 Urſachen der Fieber, und ihre
rer Heilung eben ſolche Anzeigungen(Indicationes), wie bey dem Fieber haben muß. Die angenommenen Mit- tel, ihnen abzuhelfen, ſind revellirende oder ſchweißtreibende Sadhenz und abführende Arztneyen, die drey bis vier Tage nach einander genommen werden, wirken eine anſehnliche Linderung, wenn die Flüſſe heftig anfallen. Dapß ſie von ſpaniſchen Fliegen im Nacken, wie auch einem und dem an» dern abführenden Mittel, ſehr gemindert werden, wie ißo mit Zahnſchmerzen, welche von Flüſſen herrühren, geſchieht,
Das iſt ſo etwas befanntes, daß es ſelbſt die gemeinen Leute
unter ſich ausüben. Viele wollen ſich zu dieſen Mitteln ſchwerlich entſchließen, und haben dgher, ſtatt derſelben, den Hollunderſaft und andere ſchweißtreibende Mittel erwählet, welche auch in der That Linderung genug verſchaffen, zue mal, ſo lange der Schweiß anhält, und der Krankheit nach» gehends wirkli abhelfen, wenn man die gehörige Maaße brauchet. Daß auch ſchweißtreibende Mittel Fiebern ab- Helfen fönnen, hat der berühmte Spdenham* ange« merfet, wenn ſie nämlich zwo Stunden vor Anfange des Anfalles genommen werden, und man damit einigemal fort» fährt**, Aber ich habe, nach Anleitung meiner vorer- wähnten Theorie, Verſuche mit der Fieberrinde in beyden nur erwähnten Krankheiten angeſtellet, und mit beſonderem Vergnügen gefunden, daß die Fieberrinde auf eine gewiſſe Art aufgeleget, erſtlich an der Stelle, wo ſich der Schmerz befindet, eine Betäubung( Stupor) machet, nachgehends ihn völlig wegnimmt. Man muß ſich aber wohl in Acht nehmen, daß man ſich in der Art des Zahnwehes nicht ärret.
S. 11. Folgen von einerley Urſache ſind einander ähn- lich, unter was für Geſtalt ſie ſich auch verbergen. Be-
fleißis * S. deſſen Proceſl, integr. p. m. 724, ** S. auch Boerh. Aphor. 5. 761.
jWpbie: Wiherdm ſtung(0 med (92 bol Aab WH min(ſu! ſe imban oder Ad) geapfy Qinfag): Fepehes:
EDIN
den 9 ae We jede fihtyy in" voljm) Rn zm (UME jr 5
Ander öf vit


