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Uebeveinſzitmmung mit den Flußfiebern. 279
Zimmer war ſo feuchte, daß faſt alles darinnen mit Schim- mel beſchlug- Jr kaltes Fieber hatte vom Frühlinge an gedauert, und wollte nicht weichen, ob ich ihr gleich naß Herrn XVerlhofs Art Chinachinäa gab. Weil ihr aber viel dar- an gelegen war, bald geſund zu werden, und weil ſie ſelbſt den Vorſas faſſete, doppelte Mengen zu nehmen, ſo licß ich ihr ihren Willen; das Fieber vergieng zwar, aber nicht länger, als ſie mit den doppelten Mengen anhielt, und wenn ſie ſolche verminderte, kam es ſo gleich wieder. Ich fand alſo für nöthig, daß ſie das Zimmer änderte, und fonnte ſie alsdenn mit geringer Schwierigkeit gut geſund machen. Jm Jahre 1734, 1735 war die Witterung zu Plymouth im Sommer ſeht naß, regnicht und falt. Da waren die Fieber ſehr ſchwer zu heben, und wenn man ſie auch gehoben hat, ka- men doch leicht Rückfälle wieder*. Die Urſache, warum die Frühlingsfieber ſo leicht zu heben ſind, und ſelten China- <inä nöthig haben; warum aber gegentheils die Syerbſifte« ber ſo ſchwer zu heben ſind, iſt nur Vieſes, daß die Ausvun- ſtung imFrühlinge und Sommer zunimmt, aber im Herbſte und Winter im Abnehmen iſt(6. 6.)z3 kömmt ein dreytägt= ges Fieber im Nachherbſte, ſo iſt durchgängig befannt, wie ſchwer es zu heben iſt, wenn man ſolches nicht ſogleich thun Fann; fängt es an, anhaltend zu werden, ſs habe ich bemer- Fet, daß es faſt vergeblich iſt, etwas dagegen zu brauchen, bis einige Zeit nach vem Winter Sonnenſtande, wiewol es doch halb ſo leichte wegzuſchaffen iſt„'wenn man bis gegen den Frühling und die Nachtgleiche warten will, da man ſelten mehr brauchet, als einen ſchlechten verdünnenden und ge- linde ſchweißtreibenden Trank, den man fleißig trinken, und da- bey oft abführende Mittel brauchen muß. Dieſe und mehr ſolche Erfahrungen, welche hier zu erzählen zu weitläuftig wäre, ſtimmen alle darinnen überein, zu zeigen, daß das Fieber nicht von einer abgeſchabten Zähigkeit der innern
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* FHuxbam Eſſai ſur les Fievres, P. 32.


