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vom Kloſter Wreta in Oſigothland, 255
Anfang gemacht iſt, und noch mehr kann bewirfet werden, ſo werden auch die Theilungen der Güter leichter von ſtata ten gehen, dadurch nicht nur das Volk wird vermehret, ſon« dern auch der Feldbau zu ſeinem gehörigen Aufkommen ges bracht werden.
In dem Gehölze, ſonderlich in den Bergbezirken, ſind wenig halbe Güier.| Die meiſten haben x, x, EN Gut. In der Cbene haben die meiſten Höfe, die wohl und raumlich gebauet ſind, das Haus, wo die Leute wohnen, iſt mit Torf gedeckt, die Scheunen ſind mit Stroh gedeckt, nach der gewöhnlichen oſtgothiſchen Art. Jn dem Gehölze aber ſind meiſtens elende Gebäude, ſv, daß wer bey einem Bes wohner des Waldes über Nacht bleiben will, entweder auſ= ſen in einer Hüite, oder inwendig in der Stube unter dem Hausvolke und dem Kindergeſchrey liegen muß.
Wie hier einige Wohnungen im Walde, andere in der Ebene ſind, ſo iſt auch die Nahrung unterſchieden. Die Bewohner der Evenen wiſſen ſich von nichts anders zu uns terhalten, als vom Feldbaue, welcher auch zu ihrer Noth« durfc zulänglich iſt, Bekommen einige manche Jahre wes niger, ſo gilt ſoiches deſto mehr, daß ſie doch allemal ihr völliges Ausfommen dabey haben, und ſowol die Abgaben bezahlen, als auch gut leben können 3 denn ſchwerlich leber an einem Orte der Bauer beſſer und leFerhafter„als hier, Er nimmt täglich drey ſtarke Mahlzeiten zu ſich, von Brode und anderer Speiſe, außer dem Frühſtücke und der Veſper, welche in Branntewein und Brodte beſtehen.
Die Bewohner des Waldes haben Eiſen, allerley Schmiedewerk, Kohlen und'andere Dinge aus dem Ge. hölze, die ſie zu ihrem Nußen anwenden können. Einige verdienen auch viel Geld mit Aushauen der Mühlſteine, Etwas Butter, Käſe, Talg, Fleiſch, und einige Bockshäute haben etliche Bewohner des Waldes auch zu veräußern, aber Getreide müſſen viele von ihnen kaufen, wenn es nach dem Trühjahre zugeht.- Viele verdienen auch etwas anſehnli-
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