Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1753
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Hiſiorie vom Scheiden. 8

Hornſilber an ſich ziehen kann 3; aber mehr von dem erſten iſt eine unnökhige Hinderniß.

Erker beſchreibt das Cämentiren ebenfalls weitläuftig aber varinnen fehlet er ſehr, daß der Salpeter das Sala miak zurücf halten ſollte, wie auch in vemjenigen ,. was er vom ſpaniſchen Grün ſaget, deſjen Säure nur aus dem Pflanzenreiche iſt, und gleich im Feuer verbrennt, da denn ſein brennliches Weſen und Kali das Kupfer beym Golde zurüce behalten, anſtatt ſolches davon zu reinigen.

Nachdem die neuere Scheidungsart, die ich im verwi- <henen Viertheljahre beſchrieben habe, zu ihrer Vollkfom- menheit iſt gebracht worden, hat man das Cämentiren der» geſtalt vergeſſen, daß es nun von einigen für eine neuerfun» Dene und vor dieſem unbekannte Scheidungsart gehalten wird, und wenn davon geredet wird, andere Metalle von ganzen goldenen Münzen, Ketten und andern dergleichen Geſchmeide abzuſondern, ſo hält man ſolches für ein Wuns- Herwerk, das doch vor Alters iſt bekannt geweſen, und nicht eher verlaſſen worden, bis man das Neuere beſſer befun- Den hat.

Die naſſe Scheidung hat man erſtlich erfunden, nach» Hem der Salpeter bekannt genug geworden iſt, weil deſſels bigen Säure allemal dazu gebraucht wird, deswegen man ſie auch Scheidewaſſer nennet.. Aber es iſt damit anfangs ſchlecht zugegangen, bis dieſe Scheidungen zu gegenwärti gen Zeiten ihre Vollkomnienheit erreichet haben,

Aus den vierzehn Mengſeln zu Scheidewaſſer, die Atricola in ſeinem zehnten Buche beſchreibt, erhellet, daß man damals noch feinen gehörigen Begriff gehabt hat, was das Scheidewaſſer für ein Auflöſungsmittel ſey, und wo es dieſes ſein Vermögen her habe, vaß es das Silber auflöſen kann: denn einige Mengſel enthalten auch Koch- ſalz, deſſen Säure das Silber im Scheidewaſſer nie auflds ſet, ſondern allemal daraus niederſchlägt. Eben ſo wenig- meldet er etwas vom Fällen des Scheidewaſſers, welches doch ein ſo hauptſächlicher Umſtand iſt, daß ihn Agricola,

4.3 der