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aus dem AFer auszurotten, 327
über den Aer, wo der Schnee gelegen hat, gelinde hinre- <en, ſo wächſt der Rocken da eben ſo gut, als anderswo,
welches nie fehl ſchlägt. Sonſt kann man auch auf Aeckern
an Zäunen aller Ungelegenheit von Triebſchnee noch leichter
entgehen, wenn man erſtlich gute und etwas große Gräben ma«
het, wo die Zäune ſollen geſeßet werden, und nachgehends den Zaun mitten in den Graben, etwa X Elle hoch über den
Rand des Grabens machet. Solche Zäune ſind viel dauer«
hafter, und halten das Vieh viel beſſer ab, als andere, und
da ſie nicht viel höher als die Oberfläche des AFers ſind, ſv
leget ſich fein Schneetrieb im Winter daran.
3) Sumpferde, die, wenn ſie recht abgewartet wird,
ihres Anbauers Mühe reichlich bezahlet, muß ſich aälke
Schuld aufbürden laſſen, und des Hauswirths Nachläßig:
keit verdeFen, wenn der Rocken nicht fort will, aber die Er- fahrung prediget genugſam von ihrer Unſchuld. Hier hat man dieſe trockene Jahre bemerker, daß die Sumpferde den
beſten Rocken getragen hat, welches genugſam bezeuget, daſß an dem Schaden, den man in naſſen Jahren an Rocken lei-
det, nicht die Erdart, ſondern. der Hauswirth Schuld iſt,
der den Aer nicht gehörig durchgraben hat. Selten liegt
ein Acker ſo, daß durc) Mühe und Aufmerſamfeit gar kein
Ablauf zu erhalten wäre, und wo es gar nicht glücen will,
können gute Hauptgräben mit ihren Quergräben der Sa-
<e völlig genug thun. Jſt ein Hauswirth in der Einbil-
dung, wie die Bauern gemeiniglich, er-nehme zu viel Erde
weg, wenn er den Acker mit. nöthigen Gräben verſieht, ſo
findet er allezeit Mittel, dem Landhaber ſein ſelbſt angemaaße- tes Recht zu beſtreiten, die übrigen Einwürfe, die man oft
von einſichtsvollen und einſichtsloſen Hauswirthen höret, ſind
von keinem größern Werthe, als die angeführten, ſo daß
niemand, der richtig. denket, dem Landhaber verſtatten darf,
igm den Gewinnſt von ſeiner AFerarbeit zu ſtehlen, weil
ijm etwa bey Beſtrafung dieſes Blutſaugers einige Schwie- rigfeiten vorfommen,
Den 15 Dec. ; 46 Grüge


