des Schmelzweſens. II
gemacht, und. mit ſeiner vechten Größe vorgerichtet wer»- den, u. ſ. w. ſind theils nicht der Mühe werth zu beanf» worten, theils kann man auch die Steine, welche man das zu gebrauchen will, an den Orten, wo fie ausgehauen wer- den, gleich nach der Größe, Geſtalt und Anzahl einrichten laſſen, die eine ſolche Verrichtung, nach, der, verſchiedentli=- <en Art zu ſchmieden, an jedem Orte. erfordert, hier aber läßt ſich kein gewiſſes Maaß. anſeßen, das durchgängig gälte. Sonſt wäre der Gedanke, den einige angegeben haben, auch nicht gänzlich zu verwerfen, daß man die Röhre und den Heerd von feuerfeſten Ziegelſteinen bauete, ſo bequem, als man wollte. 47 SII 13 8. 9. Was nun bigsher., die Eiſenhütten betreffend, kürzlich iſt geſagt worden, läßt ſich auch drittens bey Silber- und Rupferhütten anbringen, dabey es zu ver- wundern iſt, daß man dergleichen nicht: ſchon lange bewerks ſtelliget hat, vornehmlich ſcheint der runde Garheerd dazu viel Anleitung zu geben, welcher unbrauchbar ſeyn würde, wenn er viereckicht wäre.);. 9. S. Viertens bey Eiſenbämmern. Man könn: te hier wohl von kreisrunden oder länglichtrunden Hammev»- heerden veden, und derſelben Nußen zu Erhaltung guten Eiſens, mit Erſparung der Arbeit und Kohls beym Schmies den, auch Verhütung verſchiedener Ungelegenheiten der viere>ichten Heerde erzählen, imgleichen die Verrichtung eines ſolchen Heerdes weiſen; da aber dieſes alles ſchon vor einigen Jahren durch des Herrn Bergmeiſter Fiſchers, als Erfinders, Angeben iſt bey verſchiedenen Hammerwerken verſucht, angenommen und in Gang gebracht worden, daß der Vortheil dieſer Erfindung allen vor" Augen liegt, daher iſt unnöthig, dieſes weitläuftiger" auszuführen. Ich will nur fürzlich erwähnen, daß der Heerd, ſtatt der vorigen vierefichten Heerdmauren, jeßo krumm gegoſſen wird, ſo daß die zuſammengeſeßten Stüe eine halbe elliptiſche Af- ferfugel machen, deren Aren die Länge und Breite des Heer« ves geben; Jnegemein iſt die Verhältniß 52 5 || heil,


