Jahrgang 
3 (1794)
Seite
366
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Räthen, Bürgern, Gemeinden, auc< allen und jeden unter unserer und des heiligen römischen Reis Hoheit gebohrnen oder angesessenen Vaiallen, und Unterthas nen, hohen und niedern Standes, welche sich in Kriegss oder Civildiensten des feindseligen Frankreich3 befinden, und sonst den übrigen Unsern und des Reichs Unterthas nen und Getreuen, in was Würden, Stande oder Wes sen sio sind, denen dieser=- aus Unserer kaiserlichen ges Heimen Reichs» Hofkanzlei gefertigter kaiserlicher Ges bots und Verbotsbrief, oder eine glaubwürdige Ab» schrift davon vorkömwmt, Unsern respective freund vetter und ohoimlichen Willen, kaiserliche Hu!d, Gnade, und alles Gutes. Es ist durch die öffentlichen Reichstags» Verhandlungen bereits allgemein bekannt, daß Chur» fürsten, Fürsten, und Stände des heiligen römischen Reichs am 1gten Hornung des laufenden Jahres ein beionderes Reichsgutachten in Rücksicht auf die jektmas- ligen Volksverfährer, und Ruhestörer, und ein anderes am 22ten März wegen des von Frankreich geschehenen, und n5FH fortdaurenden Friedensbruche, und diese:hals Gon vorzukehrenden fernern Maagregeln zu Unserer höch: sten kaiserlichen Genehmigung und erfoderlichen Ver? fügung gelangen ließen.

Nachdem. Wir nun beyde allerunterthänigste Guts achten zur Erhaltung der öffentlichen Ruhe, zur Hands hHahbung der bürgerlichen Ordnung, und zur Befestigung der össentlichen. Sicherheit und Wohlfart des Unserer kaisertichen Regierung anvertrauten deutschen Reichs, mit reichsväterlicher Geneigtheit nac ihrem ganzen In! halte

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