328 Dock. Johann Moräi
»bara, des Daniel-Jſaksſon Tochter, und zeugete mit ihr „ſieben Kinder, Er ſtarb 1678, da die Kinder noch un- „„mündig warenz und ließ die Witwe in Weitläuftigkeiten.
„Den gten Mätz, 2672, kam. unſer Johann 1Mo- „raus auf die Welt, und war. faſt das jüngſte von ſeines „Vaters Kindern, Wie er nun ſechs Jahr darauf zur „Waiſe ward, und! die Mutter nicht Mittel genug zu haben „ſchien, ſo viel als erfordert ward, auf ſeine Erziehung zu „wenden: ſo machte gleichwol ſeine Geſchicklichkeit und Luſt „zu den Büchern der-Mutter ihren Aufwand ſo leichte und „ſo viel Hoffnung zu ſeinem Fortkommen, daß ſie ihn mit » Vergnügen zur"Schule hielt, weil. Verſtändige ſageten, „er würde mit der Zeit an Tag legen, daß Tugend der „rechte Adel, und GeſchiFlichkeit das rechte Hülfsmittel em- „por zu kommen, ſey.:
„Da Biſchof Carlsſohn, x685 die fahluniſche Trivial- „ſchule viſitirte, gefiel ihm dieſer unſer Johann und deſſen „Munterkeit ſo wohl, daß er ihn zur vierten Claſſe über „alle ſeine Geſellen, bey denen er zuvor in der ſechſten ſaß, „ſteigen ließ. j
„Wie der damalige Regimentspaſtor bey der königlichen „Wache in Stoholm, M. Jeſper Swedbertg, 1686. „ſeine Geburtsſtadt beſuchte, und ſeiner Schweſterſohns „unvergleichliche Gemüthsgaben merkte, nahm er ihn zu „ſich, und ließ ihn dabey in die Schule gehen.
'„1686. Nach anderthalb Jahren ,/ da er in Sto&holm „in die Schule gegangen war, ward unſer junger Johannes „von ſeiner Mutter Bruder zum Apotheker Swan ge- „bracht, die Apotheferkunſt zu lernen; und'ob, er wol da- „ſelbſt neuntehalb Jahre nicht die beſten Tage hatte, ſo „wollte ihm gleichwol die Vorſicht auf dieſe Art.den Weg „bahnen, die Hülfsmittel, die er durch ihre Zubereitung „„nach ihrer Beſchaffenheit, Kraft und Wirkung, im vors „aus hatte fennen lernen, recht anzuwenden. **„2696. Schrieb Jeſp. Swedberg, damaliger Pro- „feſſor Theol, Primar. zu Upſal, an dieſen ſeinen SAE „ter“


