Vorrede.
ebenfalls etwas zum Unterrichte deutſcher Leſer hak beytragen wollen. I< würde dieſelben mehr haben häufen können, wenn ich an ſtatt bloß anzubringen, was mir währender Arbeit beygefallen iſt, auf Zu- fäße, vie gar wegbleiben konnten, mehr Zeit und Mühe hätte wenden wollen. Aber ein formlicher Commentarius war keine Unternehmung, zu der ich Luſt gehabt hätte, wenn mir auch gleich vergönnt geweſen wäre, dieſen Band dadurch, ſo viel ich ge wollt hätte, zu verſtärken; und am allermeiſten ha- be ich mich an einigen wenigen Stellen, wo ich mit den Herren Verfaſſern nicht vdllig einerley Meynung ſeyn kann, der Erinnerungen enthalten; zumal wo die Beweiſe meines Gegenſaßes für Anmerkun- gen etwas zu weitläuftig geworden waren,
Eingegentheiliges Verfahren hätte mir den Vor- würf einer Tadelſucht zuziehen können, und ih fand dazu keine zulänglichen Bewegungsgründe; weder mich zu vertheidigen, da man ſich eben nicht bereche tiget hält, einem Ueberſeßer alle Meynungen ſeiner Grundſchrift zuzueignen, noh meine Leſer vor Irre thümern zu bewahren, welche ſelbſt im Stande ſeyn müſſen, von der Richtigkeit ſolcher Lehren zu ur-
)( 4 theilen,


