Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1740
Seite
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264 Bon nüßlicher Verbeſſerung

efigter Trichter geſtellet wird, In den Mühlen heißt man es eine Schraube, und eben alſo muß er auch ausſehen. Darunter wird, wie in den Mühlen, ein Schuh auf drey Stücke Seil geſeßet; der Schuh muß aber ganz offen, und nicht wie der Mühlenſchuh, in der Mündung zuſammen ge- Fneipt ſeyn, weil ſich ſonſt die Erde bindet, Die Mün- dung muß vor dem Manne, der da ſchieber, voraus ſtehen, damit man gewahr werden und in acht nehmen könne, ob ſie in gleicher maße vinnet, Von der Mündung gehet ein Eiſen, das bis an das Karrenrad veichet, und mitten auf ein 2och mit einem Stifte dadurch hat, welches macht, daß dieſes Eiſen ſich lenket und ſpielet, Das Karrenrad führet noh ein fleineres eiſernes Rad mit an der Seite, in Ge- ſtalt einer Säge, mit ausgefeileten, doch viel größern und düns nern Zähnen, auf ſeiner Are. Wenn nun das Schubfkarren- rad umläuft, ſo gehet dieſes zacfigte Rad gleichfalls mit herum, und macht, daß der Schuh, durch die erwehnten eiſernen Zähne, in eine beſtändige Erſchütterung und ſtar« fes Zittern geräth. Damit nun dieſes Zittern ſo viel kräftiger und mit deſto größerm Nachdrucke geſchehen» ge: ſv hat man eine Feder, die von der Are bis an die Mündung des Schuhes reichet, welche verurſacht, daß, wenn ſich der Miſt klümpet und bindet, derſelbe alsdenn gleichſam zermalmet wird. Will nun der Dünger klum- penweiſe aus dem Schuhe fallen, ſo kann man ſolches mit einigen, in der Mündung des Schuhes, ein oder zween Zoll weit yon einander, aufrecht ſtehenden Pflöen verhin- dern, welche eben die Klumpen bey dem ſtarken Zittern zer- malmen. Nun iſt der Schuh in dey Mündung auf zehn bis zwölf Zoll weit offen, und ſtreuet den Dünger in gleicher Breite, auf den Boden, welches er aber keinesweges thun muß,(indem, wenn dev Dünger ſo breit und dünne ge« ſtreuet werden ſollte, ſolches'gar keinen Nutzen ſchaffen wür- de).. Damit man nun dieſer breiten Ausſtreuung vorbeu- gen'und Einhalt chun möge, befeſtigt man an den Seiten» brettern, mitten unter der Mündung des Schuhes, eine Rin-

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