Vorrede, ne nenne, weil ſie mir zuerſt indie Gedanken kömmt, von Deutſchen ins Deutſche überſeßt worden.
Aus dieſem meinem erſten Irrthume iſt der zweyte gefloſſen. Auf dem Titelblatte des Manu- ſcripts von der Ueberſeßung war die, Genehmhal- tung der Akademie erwähnt: Dieſe Redensart, die bey dem Abdruck weggeblieben iſt, habe ich in den Gedanken, daß der Aufenthalt des Herrn Ueberſe-
ßers in Schweden ſey“; von der Ueberſeßung an- genommen, da ſie von der Ausgabe der Grund-
ſchrift zu verſtehen war. Die Akademie bezeigt zu viel und zu rühmlichen Eifer für das gemeine Beſte, als daß man ſich befürchten dürfte, ihr zuwider zu Handeln, wenn man ihre Aufſäße in Deutſchland auch ſolchen Leſern bekannt zu machen ſucht, die ihre Grundſprache nicht verſtehen.“
Das dritte, was ich noch zu erwähnen habe, gehet die Stärke gegenwärtigen Bandes an. Daß ſie dem vorhergehenden nicht ganz gleich kömmt, rühret daher, weil man ihn mit dem 1740 Ähre ſchließen wollen, und künftig in jedem Bande ein ganzes Jahr zu liefern geſonnen iſt,
Leipzig den 27 Sept, 1749+
Abraham Gotthelf Käfiner, Matth, P. P. E.
Ver-


