Borrede,
den Schriften der ſchwediſchen Gelehrten entdecken, Wazichnochzu ſagen habe, betrifft Entſchuldigungen zweyer Fehler, derentwegen ih um Verzeihung bitten muß, und eines Verfahrens, das kein Fehler nicht iſt, uber ſo könnte ausgeleget werden, Es iſt mir unbe- kannt geweſen, daß ich die Ehre habe, ein Lands- mann von dem Herrn Ueberſeter dieſer Abhandlun- gen, Herrn Holzbechern, zu ſeyn. Es follte mir ſchwer fallen, auf mein Gewiſſen zu ſagen, wie ich in dieſen Irrthum gerathen bin: Vielleicht iſt es mir wahrſcheinlicher vorgekommen, daßein Schwede ſo viel Deutſch, als daß ein Deutſcher ſo viel Schwediſch können ſollte, als zu dieſer Ueberſeßung erfodert wird, und ich habe aus dieſem Vorurtheile Nachrichten wegen des Herrn Ueberſeßers falſch gusgelegt. Die nordiſchen Gelehrten haben bisher die Sprache, in der ſie ihre Schriften abgefaſſet ha- ben, mehr zum Vortheile der Ausländer, als ihrer Landsleute gewählt: Aber bloß ihre ißo hierinn er- wachende Liebe zum Vaterlande, würde uns noch nicht ndthigen, die Sprache derſelben zu lernen, wenn ſie uns nicht durch die Menge wichtiger Sa- <en, die ſie uns in ſolcher vortragen, dazu verbän- den. Ich habe nicht daran gedacht, daß ſchon ver- ſchiedene nüßliche ſchwediſche Schriften, unter denett ich nur Bromells Abhandlung der in dem König- reiche Schweden befindlichen Mineralien und Stei-
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