Jahrgang 
Abhandlungen ... auf die Jahre 1739 und 1740
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wie ſolche auf die Natur gegründet. u1

wächſet nirgends als auf großen Bäumen, daß der Saa- me; entweder in eine Spalte oder holen Aſt fället, over auch in ein, in den Stamm gebohrtes, Loch geſtecket wird.

c) Epidendra findet man in beyden Indien in großer

Menger.|

Q) Tilandſia, wächſt allein an wilden Bäumen, auf den wüſten Feldern in America und führet ein friſches Waſſer, für Reiſende ſo wohl, als Vögel und wilde Thiere in ſei- nem Schoße.

e) Cuſcuta caule nudo filiformi repente, Näßlcſilkes (Neſſelſeide) wächſt aus der Wurzel hervor; ſo bald ſie aber einem in der Nähe ſtehenden Gewächſe, als Hos pfen, Neſſeln, Hanf, Lein, Thymian, oder dergleichen na- he fommt, hängt ſie ſich als ein Blutigel daran, und zieht ihre Nahrung daraus; daher die Alten geglaubt, daß dieſe Pflanze die Kraft und Eigenſchaft des andern Gewächſes, woran ſie ſich angehänget, überkommen müſſe: Weswegen ſie ihm viele Namen, als Epithy- mus, Epihyſſopus, u. ff. beylegten. GSo bald dieſe Pflanze ſich an eine andere in der Nähe ſtehende feſt gehänget hat, läßt ſie ihre Wurzel fahren, auf welcher ſie zu erſt aus der Erde hervor gewachſen war.

f) a Ek Tournef, wächſt auf der Wurzel des Ci-

Us. 5 g) Hypopythys, wurzelt auf Fichten- oder Tannenwurzeln.

22. Die Luft(12) iſt das andere Element, das zur Erzeu- gung der Pflanzen unumgänzlich nothwendig iſt, und wors auf derſelben Wachsthum ſich gründet. Dieſelbe iſt unter- ſchieden nach ihrer Höhe, auch nach den Ausdünſtungen und neblichten Wolken, auf hohen Gebirgen, in der See, auf Hügeln und Thälern, in der Ebene, wie auch in Wäldern und Büſchen,

a) In Treibhäuſern, Gewächs« oder Winterhäuſern ſie- het man, wie alle darin wachſende Pflanzen, fich nach den Fenſtern neigen, und daferne etma eine Scheibe dare

an