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wie ſolche auf die Natur gegründet. 5
ſelbſt nicht verwerflich,(4.c.) man muß ſie aber mit all zu grof- ſer Geduld erkaufen, Cs begiebt ſich auch öfters, daß'einer etliche wenige ſeltſame Saamenkörner aus Indien bekommt, welche, ob ſie jemand prüfen wollte, leichtlich können verdor- ben werden, ohnerachtet einer wüßte, von was für einem Ges wächſe ſie erzielet wären z- bloß darum, daß man dieſelben nicht recht zu'pflanzen und zu warten weiß,
6, J< bin de8swegen geſonnen. einige Anweiſungen bey Pflanzung der Gewächſe an die Hand zu geben, ſo, daß wenn ein Gärtner denſelben folgen will, es ihm ſelten oder nie- mals mislingen wird,, Doch will ich dabey erinnert ha- ben, daß unter dieſen meinen Unterſuchungen fein Hortus
Tantalius, Heſperidis, Semiramidis, Cereris3 Viridarium,
Monotrophaeum, Anthotheatrum etc, ſondern allein Ado- nis und Paradiſus begriffen'ſey. Siehe meine Biblioth. Botan, S;: 64.:
7 Floras, Bücher von der Währung der Pflanzen, die in einigen gewiſſen Ländern wachſen, haben eine Menge Kräu- terverſtändige herausgegeben. Die meiſten und vernünf- tigſten von den Neuern, haben die Pläße und Stellen, ſo wohl als auch das Erdreich bezeichnet, worauf ein jedes Kraut zu finden, damit alsdenn fleißige Botaniſten, die ſolche Ges wächſe aufſuchen wollen, dieſelben deſto eher wieder finden können, und dasjenige nicht in bergichtem Erdreiche ſuchen mögen, ſo nur in Sümpfen wächſt, oder auch umgekehrt.
8. Reiſebeſchreibungen, die von Pflanzen Erwehnung thun, geben die Derter auch an die Hand, wo derſelben er- ſter Sammler die ſeltenſten und nüßlichſten Gewächſe ge» funden,;
9. In dem Horto Cliffortiano habe ich gleichfalls bey je- dem Gewächſe(ſo weit entweder mir ſelbſt, oder einem an- dern zuverläßigen Schriftſteller eines Krautes rechte Hey» math wiſſend geweſen) auf was für Lande over Erdreiche ſie angetroffen werden, jederzeit-mit wenig Worten ,. oder auch zuweilen in einer einzigen Zeile, umſtändlich angemerket; ſo
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