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Da 485 An das Publikum,
Viele dettsche Gelehrte haben es seit einiger Zeit füt zus träglich gehalten, daß man mir alle Ehre nehme, mich aller Achtung und alles Zutrauens bey allen Menschen bes raube, Alle Kunstgriffe menschlicher Bosheit haben diese gelehrten Herren in unzählbaren Schriften gegen mich ver? schwendet, und bey allen unparteyischen, bey allen großmüs thigen und redlichen Menschen aus allen Ständen haben sie überall ihren Zweck verfehlt, Dies wußte ich zum voraus-. Also machte ich es mir zum unzerbrüchlichen Geseßßze, nicht ein Wort und nicht eine Zeile zu meiner Vertheidigung zu sagen, zu schreiben, oder schreiben zu lasten, Ich vergab meinen Feinden ihren Unedelmuth, und gieng stille dahin, wo ich etwas Gutes thun konnte, indeß da sie mit unermüdeter Sorgfalt meinen Untergang suchten und nicht fanden. Verschiedene mir vorhin ganz unbekannt gewesene höchst großmüthige Menschenfreunde aus mehrern. Ländern und Ständen schrieben an mich, und erboten sich mir zum Kampfe gegen meine Feinde. Ich bat alle auf die dringendste Weise, mich nicht zu vers theidigen, sich selbst zu schonen, und den Erfolg, Gott und der Zeit zu überlassen. Aber ohne mein Vorwissen er- schien Doetor Barth mit der eisernen Stirn, oder die deütsche Union gegen Zimmermann, ein Schauspiel in vier Aufzügen. Gatz Hannover hatte diese Schrift schon geiesen, als ich dieselbe zum ex- stenmal sah, und mit Schrecken und Betrübniß ihren
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