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Herr Johann Christian Wüstenfeld, Stadt-'und Kaufe- gilde/ Deputirter zu Lunden, im 73sten Jahre. Seinen: mannigfaltigen Verdiensten wiederfuhr die Gerechtigkeit, daß mau ihm im Jahr 1772. eine. Rathsherrn Stelle antrugy, welche Würde er aber aus Gründen ablehnte. Ex bewies unermüdeten Eifer für den Flor der Stadt überhaupt, be- sonder8 aber für Ausbreitung ihres Handels und anderer Gewerbe. Sein rvechtschaffener Christenwandel zeigte sich be- sonders in der Begierde thätig, nahrungslos gewordenen Mitbürgern durch wohlthätige Vorschüsse neue Wege des Un- terhalts zu erbfnen,; und verarmter Bürger/,; wie auch ande- rer Duürftigen Kinder bey frühen„Jahren zur Arbeitsamkeit und Gewerbe aufmunternd zu gewöhnen, wovon in dem risten Jahrgange dieser Annalen 28 St. S. 126. von mehre- ren ein Beyspiel sich findet. Bey vielen Mitbürgern, die sei- ner liebreichen Unterftüßung ein beglüFtes Ausfommen zu verdanken haben, wird sein verdienter Ruhm lange in gesegs neter Erinneruug bleiben.
Den 1838ten, Herr Sottfried Zeinrich Braun, Bürger, Brauer, und Registator der geistlichen Güter in Uelzen: ein Manny, den seine Mitbürger wegen seines thätigen, unei- gennüßigen und einsichtsvollen Eifers fürs gemeine Beste, besonders aber auch für die glüFlichen Zupflanzungen in den Stadt-Forsten, ein dankbares Andenken widmen.
Den r19ten,; Herr Pastor Bauer zu Dra>kenburg.
Den zosten, Herr Oberamtmann von Wüllen zu Ilfeld, Hoheits? Commissarius und erster Beamter:bey der Canzley und dem Consistorium der Grafschaft zu Hohenstein, im 73sten Jahre seines Alters, wovon eine beträchtliche Zeit an dieser
telle mit nüßlicher Dienstverwaltung rühmlichst zugebracht worden.
Pnabwendige Hindernisse haben eine frühere Vollendung des Abdru>s dieses StüFs ohnmöglich gemacht, das nächste aber wird zur festgeseßten Zeit pünctlich folgen.
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