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Nachwelt kenntlich-zu machen, als den Stein zu bezeichnen, worunter feibnißens Asche ruhet,.*) Alles was unser neu angebauetes Feld an nüßlichen und angenehmen Früchten tragen kann, werden wir durch unverdrossenen Fleiß und gute Wartung darauf hervorzybringen bemühet seym, Producte aber die vieler sremden Werkzeuge und Zuthaten zu ihrer Existenz bedürfen, pflegen selten gleich bey der ersten Probe den höchsten Grad der Bollkommenheit zu erreichen. Darum wird man uns denn auch leicht entschuldiget finden, wenn anfangs verschiedene Artikel nicht so vollständig ausgefällt sind, wie es erwartet wurde. Mit der Zeit, und besonders wenn erst die Correspondenz allgemein in guten Gang gebracht worden, hoffen wir den Vorwürfen immer weiter zu enrgehen, welche etwa anjeßt hierüber Plaß finden möchten.
Mehr als Mißverständniß wäre es jedoch, wenn man daraus die Verbindlichkeit ableiten wollte, jedem Leser, in je dem Stücke des Jour- nals völlige Befriedigung zn verschassen. Denn
fast *) Bekanntlich ist noch bis auf den heutigen Tag Eulen- spiegels Ehrengedächtniß auf einem Grabstein in
Mölln zu finden. Niemand aber weis den Plaß an;
zugeben wo in der Hannoverschen Schloßkirc<he Leib: nikens Gebeine eingesenkt sind«


