Jahrgang 
Zweiter Band: 1788
Seite
126
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126 III. Ueber die Ergiebigkeit

zwölfſchlägigen Mittelfeldes in Garben berechnet zu erſehen.(ſub Lit. E,)

Man laufe die Jahre durch, und bemerke den Uns terſchied eines Entwurfs, und des Ausſchlages, den die Erfahrung giebt. Nur mit der allerſorgfältigſten Vor? ſichtigkeit kann man die einzelnen Verſuche im Kleinen gebrauchen. Sie geben Licht, das nur in der Nähe ſcheis net und die Ferne nicht abreichet. Dergeſtalt ſtimmt die« Erfahrung, die ſchönen Ausſichten zu Erreichung der ge? wünſchten großen Ergiebigkeit, herunter. Der güldenen Mittelſtraße in Erwartung des Ertrags nähert man ſich deſto mehr, je weiter man ſich von kleinen Verſuchen ents fernet. Das Mittelfeld, wovon der eilfjährige Ertrag hier vor Augen lieget, iſt eins der ſicherſten: dürfte ich den Namen nennen, ſo kennet es hieſiger Orten jeders mann aus dem Sprichworte: wenn nirgendwo Korn wächſet, ſo findet man es zu GS. Und doch iſt der Er: trag ſo weit unter dem, was viele, ſehr viele Wirthe vorausſeßen. Von einem Scheffel zu 50 Quadratruthen will man auf Mittelfeldern im Durchſchnitte durch alles Korn ſicher das vierte: hier iſt es ſo eben das dritte Korn. Die Berechnung aus dem Kleinen, wenn ſie aus allen vier Körnern zuſammengeſelzet wird, giebt im Durchſchnitte ſchon das 35 Korn, alſo ein halb Korn mehr, als die Erfahrung im Großen. Das Winter? korn iſt bey jener verhältnißmäßig zu groß, und das Som!

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