ver Eichel- und Buchmaſt. 195
6: 5/E6 iſt alſo die Frage: wie es anzufangen, daß die Herrſchaft ohne den Bedienten was zu nehmen, ohne Schaden der Forſten und ohne Deu des Unterthanen, die Eichel- und Buchmaſt nüße?
Sollte die dann und wann ertheilte Erlaubnis, Ei, cheln leſen und Buch klopfen zu dürfen, nicht allgemei; ner ertheilet werden können?
- Ich dächte, wenn gar feine Schweine mehr in die Maſt getrieben wärden Cals nur bey beſondern Fällen, wo] Ort und Beſchaffenheit des Reviers es ſachdienlich macht 3 welche Fälle vorher genau, und ohne Vorurtheile zu unterſuchen, und zu beſtimmen ſeyn wür? den,) dagegen jedem Unterthänen, auf ſo vie« Perſos nen, als er verlange, ein Erlaqubnißzettel gegeben würs de, in dem darin zu henamenden Reviere, Eicheln und Buch klopfen und leſen zu dürfen; und er bezahlte für jede Perſon ein gewiſſes Stü Geld, ungefähr 6 Mae riengroſchen die. Perſon, und ganz Arme lieferten zur Beſaamung eine Maſtzahl in natura; ſo mögte wohl (ganz gewiß behaupte ich es freylich nicht) ehen ſo viel als durc< das Eintreiben der Schweine, nach Abzug der beträchtlichen Maſtbeſichtigungskoſten, des Hüterlohns, des Holzes, ſo die Hirten. verſengen und verbrennen,
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