x 82 I11, Anweiſung, wie die Einimpfung
könnte, So viel iſt gewiß, ſobald derſelbe die Impffä: den ins Aſchgraue entfärbet hat und übel riecht, ſo taugt er nicht mehr zum Einimpfen; und ſo lange wie derſelbe wenig und ſüße riecht, und die Fäden nicht entfärbt hat, ſo lange iſt er zum Einimpfen noch gut. Bey kühler Wits terung, ohne jedoch gefroren zu ſeyn, pflegt er ſeine Würfkung länger beyzubehalten, als bey warmem Wet ter. Folgenden Handgriff habe ich als wirkſam befuns den, den Impfeiter auch in warmer Witterung 8 und mehrere Tage länger zu conſerviren. Man umwickelt die mit einer Blaſe wohl zugebundene Büchſe, worin der Impfeiter verwahret iſt, mit Lappen, befeuchtet dieſe Lappen beſtändig mit Brunnenwaſſer, in welchem etwas Salmiak zerſchmolzen worden, und ſtellet ſie an einen ſchattichten und ſo viel möglich kühlen Ort. Will man den Eiter im Winter über Feld ſchien, ſv muß Sorge
getragen werden, daß er nicht friere und dadurch untüche fig werde.
Zum Beſchluß mag nun die Zubereitung der im Vor! Hergehendeu vorgeſchlagenen Mittel folgen.
TI. Der Brodtranf, welcher bey und nach ver
Seuche ſehr entfräftetem Vieh gegeben wer- den muß.
Nimm


