Jahrgang 
Erster Band: Erster Band 1787
Seite
44
Einzelbild herunterladen

„= Fem | pb ree GREIN

FIR STüd wer

ip

m

„ NENNEN

ei DEE I<<< Zu ann tr m€ eat+

Ge Ed Wi nN WEI 1.07,

44 1. Anweiſung zur Bienenzucht

durch ihren Rüſſel, und ſo wird er dem Wurme(der in

einem kugelförmigen Behältniſſe liegt) gegeben.

Die jungen Bienen werden nach meiner Vermu- thung bis zum Durchbeiſſen der Decke, von einer Maſſe, die vom Blumenſtaube zubereitet wird, erhalten, nach! dem reichen ihnen die alten Bienen. etwas Honig zur Stäxkung, und ſo fangen ſie ein paar Stunden nachher ihre Arbeit an.

Da man aus dem Vorhergehenden ſehen wird, daß der Honig das Leben eines Stockes iſt, ja, daß ohne dieſen ſelbſt ein Sto> ohne Wachs bleibt; ſo iſt zu uns terſuchen, ob die verbeſſeyte Bienenpflege uns mehrern Honig verſchaft,

Der Honig wird ſowohl aus den Drüſen der Blus men von Bienen geſammlet, als auch aus dem Honigs thau, welchen ſie aufleFen, präpariyt, Sind die Ho/ nigſchuppen der Blüte ergiebig,*) ſo gehöct nicht lange Zeit dazu, daß eine Biene ihre Honigblaſe füllet 3; ſie eilt damit zum Sto>e, giebt ihn entweder einer ihr entge? genkommenden Biene durch den Rüſſel, oder ſie ſelt ihn

auch

*) Seifſe trofene Jahre, und kalte naſſe Jahre, ſind beyde fär die Bienenzucht nicht einträglich 3 im erſtern ſeen die Blüten zu geſchwind die Frucht an, und im lektern verhindert die Kälte ynd Näſſe die Bienen am Sammley,