Jahrgang 
Erster Band: Erster Band 1787
Seite
41
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für Niederſachſen, 41

ſten Entde>er dieſer wichtigen Sache. Nachdem hat Herr Riem dieſe Meinung faſt außer Zweifel geſckt, und nunmehro beſtätigt es aufs neue der Herr Doktor Kortum ſehr gründlich 3; er ſagt von den Ringen der Bienen, zz daß ſie mit einer zarten Membran verbun » den, in welcher das Wachs ſich wie das Fett bey ans 5, dern Thieren in der Fetthaut abſondert, und alsdann »»herausſchwilzet. Man kann ſchon mit bloßen Augen »» zwiſchen den Ringen, und auf denſelben das Wachs »„,0ft in Geſtalt kleiner Schuppen ſehen, und wenn man „in einem mit Fenſtern verſehenen Bienenſto>e auf die „„ arbeitende Biene Acht giebt, ſo wie ſie nemlich unter „beſtändigen Schütteln des Unterleibes das Wachs auf »» die Zelle klebt, und dieſelbe nach und nach höher wird, ſo „iſt kein Zweifel übrig.“=> Wodurch die Bienen aber in den Stand geſeßet werden, das Wachs auszuſchwiken, ob es von dem Genuſſe des Honigs oder des Blumens ſtaubes geſchieht, darin iſt man noch nicht einig. Einige haben blos auf die Menge des eingeſammleten Staubes geſchloſſen 3 andere glaubten, daß von dieſen das Wachs „Fußerlich von Bienen zubereitet würde; dieſen Meinuns gen widerſpricht aber die tägliche Erfahrung. Wenn man die Bienen in einem honigarmen Jahre beobachtet, wenn man findet, daß ſie faſt noch mehr Blumenſtaub als in guten Jahren eintragen, ſo muß man ſich ver? wundern, daß es dennoch mit dem Bau eines Magazin“

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