24 I. Anweiſung zur Bienenzucht
zuleßt zu Tode, Alle weiſelloſe Stöcke beweiſen dieſes z in einem jeden ſolcher Stöcke trift man Arbeiter an, ſind dieſe alle( foemellae) weiblichen Geſchlechts, ſind ſie ferner als Bienen zu betrachten, die gar keine Grada- tion nöthig haben, um Eyer werfen zu können, ſo müſ? ſen ſie im Stande ſeyn, den Bedürfniſſen des Stockes in Abweſenheit der Königin abzuhelfen, Aber ſolche Ar- beiterinnen kennen ihr Unvermögen; ſie ſißen in kalten Monaten ohne Eyer zu legen; im heiſſen Sommer bie? ten ſie in ſolchen Fällen ihre ganzen Kräfte auf. Sie verurſachen alsdann durch die Ueberſchwemmung von klei? nen Drohnen“den Untergang des Stockes 3 unten werde ich dieſes deutlicher machen.
Sind die Arbeitsbienen keines Geſchlechts(omni ſexu orbatae) ſo muß die eichelfsrmige Weiſelzelle und der Futterbrey die ſchöpferiſche Kraft haben, aus einem Geſchöpfe ohne Geſchlecht, ein Weibchen zu bilden 3 dies ſen Schluß kann man aber mit Recht ungereimt nennen. -=-- Läßt man einen Schmetterling im weiten Raum aus Friechen, ſo entwickelt er ſich wohl größer, aber es gehet mit ihm keine Veränderung des Geſchlechts vor.*) Man laſſe hingegen eine Raupe im engen Raume ſich zum
Schmet:
*) Eine Pflanze, ſagt Herr Pfarrer Neidhart, die in beſſeres Erd-
reich kommt, wird größer und ſchöner, aber ſie bleibt dennoc< immer das, was ſie im Saamenkorne war,
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