den Flachs- und Hanfbau zu betreiben. 4r
„entkräftet werde. Man nehme dazu kurzen Düns
ger. Auf einem kaltgründigen Boden bringt man den Dünger von Scaafen, Pferden, Federvieh, auch Horndung. Auf ein hißiges Erdeeich bringe man den Dünger von Sßweinen und Rindvieh. Doch thut oft nam Beſchaffenheit der Witterung einerlei Dütiger gleiche Dienſte,
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Auc<ß der Hanf erfordert reines Land, doc< hat man nicht nöthig, jene Vorſicht ſo, wie beym Flachsbau anzuwenden, wenn man ein ſ<war2 zes, an ſich mürbes Land wählet. Da er aber ein fettes Erdreich verlanget, ſo leiſte man'das, was im vorigen CS. 29.. beſtimmt worden. Man kann den Hauf auf einem Lande mehrere Jahre gleich vor» theilhaft bauen, wenn man ſiets dünget.
9. 31.
V, Was in Hinſicht des Saamens zu beobach- ten ſey» daß man ſolchen ankaufe oder ſelbſt erziele?
Aller fremder Saame gedeiht am beſien, und da die Erfahrung lehret, daß der Rigaiſche Ton? nen-Lein, wenn man ihn äc<t erhält, vorzüglich gut geräth; ſo zieht man ihn allen andern vor.
In?


