Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
287
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den Flachs- und Hanfbau zu betreiben. 39

Penn. es: ſhon an-ſich wahr iſt, daßübers all in jedem Erdreich faſt alle Producte erzielet werden können, wenn man nur. Düngeranwens det, und die Witterung günſtig iſt, wovon jes doh brennender Sand und eine aſc<enartige Erde ausgenommen i ſt; ſo iſt doh nichts gewiſſer, als daß jede Frucht den einen Boden mehr als den ans dern liebt, und darinn vorzüglicher geräth. Dies gilt beſonders vom Flachſe und von dem Hanfe«

Zum Flachsbau iſt ein veſtes ſ<hwarzes Erds reich, das nicht allzuniedrig liegt, das vorzügs lihſte, dann eine Leim- und Tonerde, und fer nex ein vermiſchtes Erdreich«

Am aller wählbarſten von allen dieſen-Erdar- ten iſt ein geruhetes oder neues Erdreich, das nie, oder do<h ſelten zum Bauanderer, Früchte bearbeitet worden,

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Zum Hanfbau wird ein ſchwarzer und, zu- gleich fruchtbarer Boden erfordert. Die Crfah- rung beſtätiget, daß, wenn ſchon der Flachs mehr. Dürre ausſiehen kann, und bey aller. Dür? re zuweilen wohl. geräth, wenn er nur bald vor der Blütezeit einen. dur<dringenden.. Regen, be-

kommt z