den'Flachs- und Hanfbau zu betreiben. 37
mehr gewinnt er dabey, als'er auch andere z. E. Gärtenfrüchte gar niht zum Verkauf bauen darf, welche den Ländern nahe an volkreichen Städten nicht geringe Vorzüge geben,
ß. 24.
Eben durc< den Bau ſowol des Flachſes als des Hanfes wird der AFer mürbe und rein, und daher zum Kornbau tragbarer gemacht. Alle Pros ducte gerathen auf demſelbeu beſſer, als auf einem andern, der nicht das Jahr vorher mit Leinenſaa- men oder Hanf beſtellet war, ſonſt aber an na- türlicher Güte, ihm gleich kommt.
GC 254
Einen ſehr wichtigen Vortheil bey dem Flachs- bau erhielt der Verfaſſer auc daher,"daß er das Leinland, ſo bald der Flachs aufgezogen war, in demſelben Sommer abermals, und zwar ohne Dünger beſtellen, und mit dem Saamen der be- rühmten Märkſchen weißen Rüben beſäen ließ.*)
Von
-) Man kann dieſe Rübe überall erziehen, wovon
der Verfaſſer im Meklenburgiſchen und im Holſtei-
niſchen Lande die Beweiſe. geſehen, wenn man nur
den Saamen nicht ſelbſt erzielt, ſondern ihn alle- mal aus der Mark Brandenburg kommen läßt.


