Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
53
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IT, Ueber die Stallfutterung. 55:

ſer Wirthſchaft au 3 kauft von Jahr" zu Jahr eine beſſere Art vou Vieh an, und zieht Kälbey davon auf. Erweitert eure Kleefelder: allmäha lig; mat euven Leuten Luſt zu dem Dinge, und zeigt ihnen den Bortheil; deun. darauf komb viel an. Laßt ihnen auch: Milch- ſtatt Waſſer grüße kochen- wenn! ſie das Vieh gut verſorgen. Sn<t eure Nachbarn ebenfalls zu: der Sache zw überreden.

Wenn ſie neidiſh auf Euch werden, nnd Euch Hinderniſſe in den Weg legen, ſo könt Ihr den Kleebau im großen auf dem freyen Fels de nicht ausführen. Madten ſie aber mit Euch gemeinſchaftlihe Sache, und lieſſen ſim einen Theil der gemeinen Hut und Weide, woraus das beſte AFerland werden könte, ausweiſen, ſo kön? tet Ihr Euch noc< mehr ausvreiten, und eure ganze Wirthſchaft noch mehr ins Große treiben.

31. Ja! wegen der gemeinen Weide wollte ich noch ſragen 3 ſoll ich die denn ganz aufgeben? Jc< habe doch auch mein Recht daran?

Warum nicht? Wenn Ihr erſt ſo weit ſeid,

daß Ihr euer Vieh auf dem Stalle futtern könt! Cuer