532 I. Ueber die Stallfutterung.
gen. Er handelte wenigſtens nicht klug, wenn er es thäte. Id habe Eu< mur eine ſolc<e Wirthſchaft, wie ſie auf Eurem Hofe mö glich wäre, in ihrer größten Vollkom- nwenbeit vorgeſtellet, um Cu zu zeigen, wie der Vortheil heraus komme, und wo er ſie &e? Ihr ſeyd zwar noch ein Mann in euren beſten"Jahren,-aber wenn Ihr-:auch alles thätet, was in Curem Vermögen ſtehet, ſo zweifle ich do<, daß Ihr gan3 ſo wett kommen würdet. Aber euer Sohn kann es, wenn Ihr ihm vorarbeitet, und er auch ein rechtlicher Kerl“ wird. Die Sache läßt ſich nur ſo ganz allmäh» lig thun; von einem Jahre zum andern komt man immer etwas weiter.
30. Wie finge man denn wohl am ſicherſten„ohne großen Vorlag an?
Bauet nur erſt 3 bis 4 Morgen Klee, und ein paar Morgen mit Futter- Cartoffeln und weiſſen'Rüben auf euren eingeſchloſſenen Cämpen. Sucht dann etlihe gute Kühe auf, und fangt mahl an, ſie auf dem Stalle zu behalten. Legt nur das, was ſie Euch) mehr an Mil<h unb Dünger geben, zum Theil zur Erweiterung die- ſer


