50 U. Ueber die Stallfutterung.
beträgt grade 49 Rthlr. Unter Euren 10 Kühen ſind 2 junge, dieſe rehne ich für eiue, alſo tra- gen 9 Stü>X jährlih an Mil< ein 441 Rthlr. Zu 41. Rthlr. will ih die Mil< rechnen, welche eure 3 Kälber verzehren 3 bleiben reine Vierhundert Rthlr. 6us dem WMolkenwerk,
Nun verkauft Ihr jährlih einen Ochſen, der, bey der ordinairen Kleefutterung und völligex Ruhe, ſo fett als möglich ſeyn muß, nach Jo- hannis, weil da das fette Vieh am ſeltenſien iſt, wenigſtens zu
50 Rthlr.
Ein Jahr ums andere, ein und zwey abge? moltene fett gemachte, an ſich noh junge Kühe, gegen Oſtern, das StüFX zu 30 Rthlr,; alſo jährlih
45 Rthlr, Ferner
herausfommen, wenn die Kühe an ſich gut ſind. Uebrigens iſt der Werth der Milch ſo geringe be- vechnet, daß er im Durchſchnitt wenigſtens um ein Drittel, an den meiſien Arten um die Hälf- te, höher angenommen werden kann. In Stä- dten verfauft man ſie noM einmahl ſo hoch.


