Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
49
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II. Ueber die Stallfutterung. 49

xömt reichlich rx Pfund Butter. Das Pfund-ſol- <her Butter könt Ihr in der Stadt, wenn Ihr mit Curem Molkenwerk ordentlich und reinlich umgehet, durch die Bank zu 5 Mar. reiſſend loß werden; ſelbſt wenn Ihr ſie in kleine Tonnen ſchlagt, deun ſie iſt ſo gut, wie Hollſteiniſche. 3 Ggr. iſt Buttermilh und di>e Milh von 10 Satten immer werth, wenn Ihr dieſe auch nur zu Schweinemäſtung braucht.

Nun könte i< Euy< mit euren eigenen Au- gen beweiſen, daß eine ſol<&e Kuh, bey ſol- Her Futterung, zumahl wenn ſie bey der Stall- futterung gehörig aufgezogen iſt, in den erſten 4 Monathen täglih 16 Satten Mil< giebt. Herz nach giebt ſie weniger, am Ende wohl'nur 6 Satten. I< rechne. aber durd) die Bank, 42 Wochen lang, täglih nur 8 Satten,*) Dies

bes

») Es ſcheint manchem der Ertrag der Milch hier zu hoc< angegeben. Würklich ik er es auch wohl, nach den jetzigen Verhältniſſen eines Land- wirths. Denn vielleicht iſt es ihnen unmöglich für irgend einen Preis zehn Kühe von ſolcher Yollfommenheit zuſammen zu bringen. Da in- deſſen auch die Futterung auf zehn StüF fo voll- kommener Kühe berechnet iſt, und man von ei- ner kleinern Avt ſo viel mehr davon reichlich ernähren kann 3; ſo wird derſelbe Milchertrag

D beraus-