36 11, Ueber die Stallfutterung.
Auf jedes dieſer Hauptfutter, muß das Vieh aber faſt drey Stunden zubringen. Ihr müßt es ihm alſo jedesmahl wieder in:3 Theilen, und alle Stunde einen Theil geben 3; weil es ſonſb zu geſc<winde freſſen würde.
Vebrigyus müßt Ihr das Futter ſo einrich» ten, daß es ſatt wird, und in der Zwiſchenzeit, wenn es ruhen und Wiederkäuen ſoll, nichts ver? langet. Das Vieh wird ſich bald ſo an dieſe Ordnung gewöhnen, daß es Eu< den Glo>ens ſchlag, wann es freſſen ſoll, dur< blöFen anzeis get; übrigens ſich aber ganz ruhig hält.
Eine kleine Landfuh wird'in 24 Stunden 30 bis. 40 Pfund, eine Maſchkuh aber, und ein ſiarker O<ſe 109 bis 120. Pfand grünen Klee freſſen. Je mehr das Vieh frißt, deſto mehr bezahlt es an Arbeit, an Milch, und am Fleiſche wieder.
26, Wie mache ich es aber mit dem Einbringen des Klees, damit er ſich nicht erhiße?
Ihr müßt den Klee des Morgens nie eher, als bis der Thau abgetro>net iſt, auch“ nicht auf 24 Stunden in einem Mahle, ſondern in 2 mah» len einhohlen.
Bey


