16 1. Vom Kleebau überhaupt;
Dieſe Feldbeſtellungsart 5 mit der Stall» futterung verbünden, iſt ſo:vortheilhaft, daß feiner der ſie PFennt, je davon abgehen wird. Wenn man den Kleeſaamen auc<h nicht mit leichter Mühe ſelbſt aufnehmen könnte, ſo würde man do< gern jährlich neuen kaufen, ſo bald man ſiehet, wie viel der im dritten Wuchſe untergepflügte Klee, dem Lande als Dünger werth iſt. Wollte man den. Klee zwey oder drey Jahre benußen, ſo würde man an der Kornerndte ſehr verlieren, das Land würde ſich verque>en, und alle gute Würkung des Kleebaues würde weg» fallen.
12. Wenn das bey uns auch möglich zu machen wäre, möcht es wohl beſſer in unſern Feldern ſtehen, Aber da muß Er mir ein anderes mahl ſeine Meinung über ſagen. Jezt ſag Er mir doch, warum ſpricht Er von' zwey oder dreymahl mähen? Mein Nachbar hatte in ſeinen Garten ein bisgen Klee. In dem Lande ſtach nun freilich eine Menge Dünger, aber er hat ihn auch wohl ſechs mahl gemähet?
Hat aber gewis nicht ſo viel Klee erhalten,
als wenn er ihn drey magl gemähethätte! Der Klee


