I: Vom Kleebau überhaupt, 15
würde. Aber wo au< die Gemeinheiten aufge? hoben ſind, wo jeder ſein eigenes Feld hat, wor? auf kein fremdes Vieh kommen darf, thut man es do<h nicht, wenn man den Klee im freien Felde, und folglih im Großen bauet. Denn es wäre nicht haushälteriſch. Der Klee kömt d a nur'zwiſchen die Kornfrüchte, ſtatt der Braz Fe. Man bauet das erſte Jahr Winterkorn, das zweyte Jahr Sommerkorn mit untergeſäetem Klee, das dritte Jahr mähet man den Klee zwey mahl, wenn er in Blüthe ſtehet; und wenn ex denn zum drittenmahle Fuß ho<, und drüber, gewachſen iſt, ſo mähet man ihn gegen Michaelis ab, ſtreuet ihn aus und pflüget ihn 0 hs ne Dünger in ſchmalen und accuraten Furo <en unter. Da hat man denn das ſchönſte, reinſte, loFerſie und fruchtbarſte Land. Man ſäet gleich in die erſte Sur<e Weißen oder Roden, und dieſer gerath mehrentheiis beſſer, als der in die gedüngte Brache geſäete. Int fünften Jahre komt wieder Sommerkorn. Im ſechſten Jahre beſtellet man in vollem Dünger Wiz &en, Erbſen, Flachs, Cartoffeln, Kohl, Rüben, Toba> und dergleichen, wenn man nicht etwa der Scaafbedüngung wegen, einen Theil des Aers völlig brachet. Pnud denn gehet es wieder,
wie oben, an. Dieſe


