Jahrgang 
Dritter Band: 1794
Seite
8
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S 1: Vom Kleebau überhäuüpt,

recht: ſehr günſtig iſt. Das Land niuß- daher we- nigſtens'dreymahl, und iſt der Boden zähe, vier mahl'gepflüget, jedesmahl mit einer eiſernen Egge tüchtig dur<geegget, und: die Queen abge har&et werden. Mit dem H aag>en bringt man die Queen viel beſſer, als mit dem Pfluge heraus. Iſt der Boden ſandig, ſo. bringt matt vor Winter wenigſtens 15 Fuder guten fetten Kuhmiſt auf den Morgen, Iſt. er leimigzähe und kaltgründig., ſo. bringt man: den Miſt verſt im Frühjahr mir dex Saat Furche unter. Da iſt dann- Pferde Miſt au< gut, und man hat, wenn das Land nic<t ſehr ausgeſoret,. an 10 Fuder genug«

5% Auf welche Art ſäet man den Klee?

Man ſäet den Klee entweder allein, oder mit Sommerkorn aus; lezteres iſt immer rathſamer, Denn theils kann der Klee, wenn er vom Soms- merforn keinen Schuß hat, bey ſtarker Hiße und Tro>niß leicht misrathen, oder bey feuchter Wit- terung, vom Unfkraute überwältiget werden; theils hat man auch ſchlechten Ertrag vom Lande. Man kann das Sommerkorn, wie ich hernach ſa- gen werde, entweder reif werden laſſen, oder ab» futtern,

Das