die Herzen der hohen Potentaten mitten unter den ſiegenden Waffen zum Friede, zur Wolfarth der Länder, lencket, und ihnen Gedanken des Friedens einfoͤßet, ſo muͤſſen wir zu
ſeiner Verherrligung bekennen: Das iſt vom HErrn geſche⸗Pſ. 118, 2.
hen, und iſt ein Wunder fuͤr unſern Augen und müͤſſen wir
in demuthsvollem Geiſte ferner bekennen: Gelobet ſeyſt du Chron. 30,
HErr GOtt Iſrael, dir gebuͤhret die Majeſtaͤt und Gewalt,
Herrligkeit Sieg und Dank. Denn alles, was im Him⸗
mel und auf Erden iſt, das iſt den. Dein iſt das Reich und du biſt erhohet uͤber alles zum Oberſten. Du herr⸗ ſcheſt uͤber alles, in deiner Hand ſtehet Kraft und Macht, in deiner Hand ſtehet es, jedermann groß und ſtark zu ma⸗ chen. Nun unſer Gott, wir danken dir, und ruͤhmen den Nahmen deiner Herrligkeit. Da nun GOtt Ew. Koͤ⸗ nigl. Majeſtaͤt zu einem ſo großen Werkzeuge auserſehen, und wir die goͤttliche Regierung in Dero hohen Perſon er⸗ kennen, und mit gebeugten Knien verehren muͤſſen; So wer⸗ den die Geſchichtbucher ſolche Koͤnigl. Weisheit, verknupfet mit Großmuth und Gnade, begleitet von der Gluͤckſeligkeit, bey der kuͤnftigen Welt verewigen, da Dero große und ſo ruͤhmliche Thaten den Ruhm vieler jetztlebender maͤchtigen Prin⸗ zen ſo weit üͤberſteigen, als die Sonne den Mond, und die Sterne der erſten Groͤße die ſogenannte Firſterne. Zu alle dieſer von GOtt verliehenen Gluͤckſeligkeit koͤnnen wir mit voͤlligem Recht zäͤhlen den goͤttlichen Eheſegen, da die Aller⸗ durchlauchtigſte Koͤniginn, Dero Frau Gemahlinn, Ew. Majeſtaͤt mit einem geſunden Cron⸗ und Churprinzen erfreuet ,der die Hofnung küͤnftiger Zeiten, nicht allein Groß⸗ britanniens, ſondern auch des Churfuͤrſtenthums Hannover iſt. b 2 Der
11. 12. 18.


