Teil eines Werkes 
Textbd (1824) Reise zum Tempel des Jupiter Ammon in der lybischen Wüste und nach Ober-Ägypten in den Jahren 1820 und 1821. Textbd
Entstehung
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TlaAds! irαν μάα Zeds eofarleu Adve ASaeaig, rargara Oleε‿ ‿αα. (Callimach. in lavacr. Pallad. v. 132.). Wobei ich auf die Aehnlichkeit, die man zwi- schen Xvorr und NHIO(in Zusammensetzungen blos Neth und Nit, wie Aseneth, Nitocris, Patenit, Psammenit u. s. w.) finden könnte, weiter kein Gewicht legen will. Daſs nun Jupiter mit einem Widderkopfe dargestellt wurde, ist bekannt, und jeder- mann findet es natürlich und angemessen. Aber zweimal erblickt man zu Philä, nach der Desoription de l'Egypte Vol. I. pl. 16., neben der Aletheia und der Dike, und neben einer anderen Göttin, ein weibliches Wesen mit dem Kopfe eines zesære; welche kann dieses seyn? Strabo sagt I. XVII. p. 817.: AardreX4s 7 α Aεα und nun sehe man in eben dem Bande der Description, wie die Gottheit des noch jetzt vorhandenen Tempels der Minerva zu Esneh oder Latopolis gestaltet ist. Es giebt sogar eine noch bei weitem seltsamere Darstellung eben dieser ägyptischen Minerva, indem sie statt des menschlichen

oder Widder-Hauptes, einen Käfer auf den Schultern führt, unter andern in einer der

schönsten Papyrusrollen der Königlichen Sammlung(den Grund sehe man bei Hora- pollo I, 10. 12.).

Der Wiqdder als unzweifelhaftes Symbol der Minerva, wie Jupiters, ihres Naters, wäre sonach zur Genüge gerechtfertigt. Aber auch der Anlaſs dieser seltsamen Bildnerei ist nicht so widersinnig, als es auf den ersten Blick scheinen könnte. Denn abgesehen von der Beziehung auf Jahres- und Weltanfang, die in dem Zodiakalzeichen des Wid- ders lag, war Ammon, wie oben dargethan wurde(Seite 374.), der Agathodämon selbst, ganz in dem Sinne des römischen Optimus Maximus. Nicht ohne Grund weihte man dem guten Gott das argloseste Thiergeschlecht, und zeichnete sein Bild in die Sterne des Himmels. Dauert doch bis auf den heutigen Tag, aus demselben Grunde, dasselbe Symbol in seiner ganzen Heiligkeit unter uns fort AMd x*ε* raντ⁴ εμι

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S. 116. Die gegebene Erklärung der sich über einander neigenden weiblichen Gestalten wird bestätigt durch folgende Stelle der sogenannten Zoroastrischen Orakel, in Joann. Clerici opp. philosoph. Amstel. 1722. Pol. II. de philosophia orien- tali p. 326. v. 15 19.:

Aexals vd rισν rae e AA,1s JovXBedstv Arayra-

I.ο⁵ᷣ ⁴ᷣοςᷣ d⁴εα(), ³* Sdeęa ulrν

, relros AANos, ds* xοιν r5 Xοννα¶ Ʒϑ ννσν

Kar ryyh rdy, val rnyd rsieas Arare,

MArεα vL Tovra ra rArrα. Der letzte Ausdruck überbietet an energischer Sinnlichkeit noch die in der Note 4. mitgetheilten; v. 23. werden auch die herabfahrenden Strahlen erwähnt:

Aęxera. 62s rd edlru rTalysiy Awras Apurds.

S. 118. Note 1. statt 22, lies: 23..

S. 121. Z. 5. statt dreifsig Fufs, lies: dreizehn Fufs.

S. 128. Note 3. statt ploratus lies: quaesitus. Ovid. Metam. IX, 692.

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