Teil eines Werkes 
Textbd (1824) Reise zum Tempel des Jupiter Ammon in der lybischen Wüste und nach Ober-Ägypten in den Jahren 1820 und 1821. Textbd
Entstehung
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treffliche Servius die angeführten Worte Virgils erläutert. Nachdem er erzählt hat, die griechische Flotte sey durch einen von Minerva gesendeten Sturm zerstört worden, fährt er so fort: Haec autem numina, quae inter sidera non videmus, licet sua signa propria non habeant, cum aliis tamen potestate Sunt permiæta? nt Ophinchus ipse est AHesculapii, Gemini AKpollinis et Herculis esse dicuntur, sic Minervae Aries eysse dinoscitur. Ineptit Gervius! ruft Heyne aus; mit welchem Recht, sieht man aus den römischen Kalendarien, und aus seiner eignen, höchst gezwungenen Erklärung der Worte Virgils.

Proolus in Timaeum J. I. p. 30.(zu der bekannten Stelle des Plato über die Göttin von Sais): Nachdem Proklus über die kosmische Energie des Zodiakalwidders, in welchen die Frühlingsnachtgleiche falle und über dessen Haupte der Triangel, die rxd eias Cas za

Tarlosus, stehe, gesprochen, und darauf die Inschrift des Adytums der Minerva zu Sais, in

der diese Göttin alles was ist, war und seyn wird, und die Mutter der Sonne heiſst, angeführt hat, fährt er so fort: Auauovgyiud ris ode.s*s zan Aoavrds aaa zan daᷣe⁵⁹ς (nach der bekannten Definition des Namens Axoο, weil der Aries blos aus dunklen Sternen besteht), 3 vαν r Aei Lgovca vrn Tu za‿raNaeudovu 775 8102ℳ, za] vde euar d νς dvetrai rij Se* aal aordo d iondeεμdς κνλχEοα h adusra zad i 2unraes ro? Tαννςό IDęurae Mea‿ds..

Einen wesentlichen Zug dieser Nachricht bestätigt auch Servius in der angeführten Stelle: Revera autem constat, Graecos tempestate laborasse Aequinoctio vernali. Dann bewegen sich nämlich die mannbize Minervales, die Frühlingsäquinoctialstürme und Donnerwetter, die der Aries sendet; weshalb ihn Virgil: griste Minervae sidus nennt. Caes. German. Progn. fragm. 1.-

Grandine permiætas Aries nioibusque caducis

Spargit vicinas Supra juga tristia nubes. und fragm. 2. v. 63 65⸗

Cum pecudis villis auratum fulserit astrum,

VZentorumque graves et dirae grandinis irae,

Non intermisso quatiendi tempore, Surgent.

Die Autorität dieser Schriftsteller und Kalendarien wird bestätigt durch zahlreiche Denkmäler. Hirt theilt in seinem Bilderbuche, Heft II. Tafel 14. Fig. 6., ein solches mit, wo neben dem Widder die Eule der Minerva steht, und aufserdem über diesem Zeichen der dort weggelassene Kopf der Göttin. In eben diesem Bilderbuche, Heft I. Tafel 6. Fig. 5., ist eine Minerva dargestellt mit zwei Widderköpfen auf dem Helme, und in allen Sammlungen finden sich Statuen und Büsten der Minerva mit dem- selben Attribut. Blos im Antikentempel zu Potsdam sind zwei der Art, beide über Lebens- gröſse, die eine selbst kolossal und im strengsten Styl der älteren griechischen Kunst aus- geführt(nach dem Katalog Nr. 153. und 178.). Mir ist die Durchzeichnung eines Vasengemäldes mitgetheilt worden, wo neben der Minerva ein Widder, ganz in der Stel- lung, die dem Zodiakalwidder gegeben wird, angebracht ist. Daſs also Griechen und Römer dieses Gestirn, als der eucela der Minerva untergeben, betrachteten, läſst keinen Zweifel zu; wenn man auch nicht hieher ziehen will, daſs zu Athen die jährlichen