Teil eines Werkes 
Textbd (1824) Reise zum Tempel des Jupiter Ammon in der lybischen Wüste und nach Ober-Ägypten in den Jahren 1820 und 1821. Textbd
Entstehung
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Im Innern nennt Ptolemäus folgende Ortschaſten:

Tachorsa...................... 30° 50 der Breite, 54⁰° 30 der Länge. Azikis(Aschdebi?)................. 31⁰ 55⁰ Nemesion....................... 30⁰30 55⁰ 30/ Tisarchi, Landsitz oder Flecken....... 30⁰ 50 55⁰50 Philonis, Landsitz oder Flecken.... 30⁰ 30 55⁰50/ Sophanis, Landsitz oder Flecken....... 30⁰ 50 56⁰ 30 Bibliaphorion.................... 30° 400 56⁰° 20 Scope....................... 30⁰° 30 56⁰° 40 Callii, Landsitz oder Flecken........... 30⁰ 50 57⁰ 30 Laodamanteum................... 310° 57⁰ 30/ Katabathmus minor(Geige)......... 30⁰° 50° 580⁰ Pedonia........................ 31° 58⁰ 20 Pnigeuds).......... 30⁰ 30 58⁰ 30 Glaucon..................... 30° 50/ 59⁰10 Tuccitora....................... 30⁰ 157 55⁰ 10 Mhanuthis....................... 29⁰ 45 55⁰°40 Pednopum.................... 29° 40 57° 15 ClimaK........................ 30 106 57⁰ 400 4 Siropum(el-Gara)................ 28⁰ 45 56⁰ 20 Mareotis....................... 28⁰ 20/ 58⁰ Alexandri castra................... 28⁰ 10 56⁰° 30 3 Die Stadt Ammon(Siwah).......... 28⁰ 55⁰30. Die folgenden Orte liegen wieder im mareotischen Nomus: Menokaminos(el Hamam?2))... 30⁰ 30 59⁰ 10 Halmyre....................... 30⁰50 59⁰ 40/ Taposiris(Abousiii.lll... 30⁰°15 59⁰ 50 Kobii..... ö ⸗⸗⸗......... 30° 20* 59⁰10 Antiphili, Flecken............ 30⁰°20 59° 30 IIierax...................... 30⁰ 40 59⁰ 40 Phamothiss......... 30⁰°40 60⁰⁹ Palacomaria, Flecken............... 30⁰10* 60⁰

Das Itinerarium Antonini und die Peutingersche Tafel machen noch einige andere Oerter namhaft; man sieht aber, daſs Libyen, obgleich im Alterthum unendlich cultivirter als jetzt, doch nur wenig Städte enthielt. Selbst in der Nähe der Meeresküste

konnte der Ackerbau blos durch künstliche Bewässerung möglich seyn; und die erhaltenen 4 zahlreichen Brunnen beweisen, welche Mühe man es sich kosten lassen muſste, um diesem undankbaren Boden sogar Wein abzugewinnen. Im Innern führten, wie noch jetzt, liby- 3

sche Hirtenstämme ein kümmerliches, unstätes Leben. Pomponius Mela(I, 8.) giebt über sie folgende Nachricht:Die Bewohner der Küste treiben Ackerbau, und sind an Sitten von uns nicht wesentlich verschieden. Die weiter landeinwärts Ansässigen haben